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Verkalkung

Verkalkung der Ver- und Entsorgungsleitungen ein ernstzunehmendes Problem im Sanitärbereich. Schuld daran ist das in weiten Teilen Deutschlands sehr harte Leitungswasser, aus dem Kalksalze ausfallen und sich in den Rohren ablagern. So verengt sich ihr Querschnitt immer mehr, und die Durchflußmenge nimmt ab. Wachsende Strömungswiderstände lassen auch den Druck abfallen, was zum Beispiel Probleme mit Durchlauferhitzern heraufbeschwören kann. Auch die Verkalkung der Leitungen durch hartes Wasser lassen sich mit einem gewissen Aufwand in den Griff bekommen. Mittels eines sogenannten Ionenaustauschverfahrens werden unerwünschtes Kalzium und Magnesium aus den im Wasser gelösten Salzen gegen Natrium ausgetauscht. Die so entstehenden Natriumsalze sind leicht löslich und neigen weniger dazu, sich in den Rohren abzulagern. Neben Ionenaustauschern kommen auch Geräte zum Einsatz, die dem Trinkwasser Chemikalien zusetzen, um das Ausfallen von Salzen zu begrenzen. Diese sogenannte Wasserimpfung ist aber weniger wirksam als der Ionenaustauscher und kann nicht auf Härteschwankungen reagieren.

vernetzte PE-Rohre (VPE)

Es gibt zwei unterschiedliche Arten PE-Rohr zu vernetzen. Chemische und physikalisch. Diese teilen sich wie folgt auf: peroxidisch = chemisch Silanvernetzung = chemisch Azovernetzung = chemisch Physikalisch = auf Elektronenbasis, also ohne Chemie Bei den ersten drei wird die Vernetzung durch die Verwendung hochreaktiver Chemikalien realisiert, bei der physikalischen Vernetzung werden die Rohre mit beschleunigten Elektronen beschossen. Diese Methode entlastet nicht nur die Umwelt ganz beträchtlich, sondern wirkt sich auch positiv auf die Haltbarkeit der Rohre aus.
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