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Fernheizung

Versorgung mehrerer Gebäude oder Stadtteile durch Transport von Wärme aus dem Fernheizwerk.

Flächenheizung

Eine Heizung, bei der warmes oder heißes Wasser führende Rohre in Decken, Wände und/oder Fußböden eingebaut sind, so dass die gesamte Fläche den Raum heizt.

Flachheizkörper

Wird ein Bad in einem bislang heizungslosen Raum eingerichtet, stellt sich die Frage nach einer installationsgünstigen Heizlösung. Auch hier bieten sich elektrisch betriebene Flachheizkörper an. Sie sind mit einer frostgeschützten Wärmeträgerflüssigkeit gefüllt, die über eine elektrische Heizpatrone aufgeheizt wird. Die steckerfertig gelieferte Einheit kann man problemlos selbst installieren.

Flachkollektor

Solarkollektor der in einem flachen, wärmegedämmten Gehäuse untergebracht ist,  das mit einer Glasplatte verschlossen wurde. Flachkollektoren sind meist nicht evakuiert, so daß Wärmeverluste durch den Transport von Luft entstehen. Ihre Produktionskosten und somit die Preise sind deutlich niedriger als die der leistungsfähigeren Vakuum-Röhrenkollektoren.

Flüßiggas

Als Flüßiggas wird meist Propan oder Butan bezeichnet, das bereits unter leichtem Überdruck in flüßiger Form in Behältern oder Flaschen gelagert wird. Das Gas wird dann in entspannter Form meist mit einem Druck von 50 mbar verbrannt.

Fußbodenheizung

Fußboden- und Wandheizungen erzeugen im Gegensatz zu den üblichen Heizkörpern mehr Strahlungs- als Konvektionswärme. Heizkörper erwärmen den Raum durch Umwälzung der Luft von unten nach oben und bewegen dadurch ständig Staubpartikel und Mikroorganismen. Die Fußboden- und Wandheizungen geben hingegen überwiegend Strahlungswärme ab. Dies wird, wie man es vom Kachelofen her kennt, als angenehmer empfunden und ist baubiologisch sowie hygienisch vorteilhafter.
Fußboden- und Wandheizungen bestehen aus feinen, großflächig verlegten Rohrsystemen. Sie verlaufen meist in Gipskartonplatten an den Innenwänden oder unter dem Fußbodenbelag und müssen auf der dem Raum abgewandten Seite wärmegedämmt sein. Weil der Installationsaufwand ist höher ist, nicht alle Fußbodenbeläge, beispielsweise Teppichböden, geeignet sind und oft keine freie Wandflächen zur Verfügung stehen, sind diese Heizsysteme nur wenig verbreitet.
Dabei sind Wand- oder Fußbodenheizungen energetisch deutlich vorteilhafter. Die Raumtemperatur kann um 2-3°C abgesenkt werden, da der menschliche Körper die Strahlungswärme sofort wahrnimmt. Vor allem aber werden Fußboden- und Wandheizungen mit niedrigen Vorlauftemperaturen von 25 bis maximal 55°C betrieben. Sie können somit sehr gut mit thermischen Solaranlagen kombiniert werden, die solche Temperaturen bei ausreichender Speicherkapazität fast das ganze Jahr über erreichen.
Die Rohrsysteme der Fußboden- und Wandheizung könnten auch zur Raumkühlung eingesetzt werden.

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